FPLedit auf Linux

FPLedit ist seit Version 2.0.0 recht gut mit Linux kompatibel und wird auch aktiv getestet. Dabei wird auf die .NET-Laufzeitumgebung und die Gtk3-Plattform aufgebaut. Seit Version 2.2.0 ist Linux sogar das Hauptsystem auf dem FPLedit entwickelt wird!

Abhängigkeiten installieren (.NET 6)

Für die Installation der .NET 6-Runtime auf Linux-Distributionen siehe die ofizielle Seite von Microsoft. Eine Installation ist damit auf den meisten Linux-Distributionen (Ubuntu, Fedora, Debian, openSUSE) in einer halbwegs aktuellen Version möglich. Es wird auf allen Plattformen in der Regel nur das Paket dotnet-runtime-6.0 benötigt.

Ausschließliche Unterstützung von .NET 6

.NET 6 wird nach der Installation bei den meisten Distributionen über den Paketmanager aktuell gehalten und sollte insgesamt stabiler als das alte Mono-Framework sein. Andere .NET-Versionen werden daher prinzipbedingt nicht unterstützt, auch keine aktuelleren (z.B. das 2022 erschienene .NET 7.0). Dafür muss jeweils eine neue FPLedit-Version veröffentlicht werden.

FPLedit ab Version 2.4.0 ist ausdrücklich nicht mehr mit Mono kompatibel!

Installation

Grundsätzlich reicht auch auf Linux das reine Entpacken des ZIP-Ordners. Das Programm kann mit dem Befehl ./FPLedit im Programmverzeichnis gestartet werden.

Optionale weiterführende Komponenten

Zur richtigen Darstellung der Buchfahrpläne wird auch noch die systemweit zu installierende Schrift DIN 1451 Mittelschrift alt von Peter Wiegel benötigt. Die Schriftart der Fahrpläne kann aber auch in eine andere umgeändert werden.

Zum Generieren von Bildfahrplänen wird zusätzlich das Programm jTrainGraph benötigt, die Installation kann ins gleiche Verzeichnis erfolgen.

Update auf neue Version

Informationen zu neuen verfügbaren Versionen erhält man im Programm unter Hilfe > Einstellungen > Überprüfung auf neue Versionen > Auf neue Version prüfen oder durch eine Benachrichtigung beim Programmstart. Diese lässt sich ebenfalls unter Hilfe > Einstellungen > Überprüfung auf neue Versionen aktivieren oder deaktivieren.

Zum Update auf eine neue FPLedit-Version reicht es grundsätzlich, die auf dieser Website bereitgestellte ZIP-Datei wie oben beschrieben über die alte Version neu zu entpacken. Dabei gehen aber ggf. programmweite Einstellungen verloren. Die Datei fpledit.conf kann aber vor dem Entpacken gesichert werden und anschließend wieder über die Version aus dem Programmpaket kopiert werden. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Andere Bedienung: Fahrplaneditoren

Unter Linux ist die Bedienung der Fahrplaneditoren (sowohl für lineare als auch für Netzwerkfahrpläne) anders als unter Windows. Felder müssen erst per Doppelklick zur Eingabe geöffnet werden. Ein einfacher Klick neben das Feld oder Enter schließt das Eingabefeld wieder und die Eingabe wird übernommen.

Editorfenster (hier lineare Strecke) unter Linux
Editorfenster (hier lineare Strecke) unter Linux
Eingabemodus des Editors unter Linux
Eingabemodus des Editors unter Linux

Zusätzlich stehen aber weitere Tastaturkürzel zur Verfügung:

  • Pos1 wählt das erste Feld aus
  • Enter beendet den Eingabemodus
  • Tab ↹ wechselt ein Feld nach rechts
  • Strg+Tab ↹ wechselt ein Feld nach links

Wenn Felder nur über die Tastatur ausgewählt werden, dann funktionieren bei der Eingabe nur die Buchstaben, Ziffern, Punktzeichen und die Löschtaste (also vor allem keine Pfeiltaste um innerhalb eines Feldes zu navigieren)!